… warum ich so lange nicht mehr geschrieben habe und was in der letzten Zeit so vor sich ging. Da ich gerade unter einer furchtbaren Grippe leide, habe ich immerhin mal Zeit ein wenig zu updaten.
Nach einem Monat Rumgammelei im Dezember und dem großartigen Prag-Urlaub bin ich nun wieder in der Arbeitswelt gelandet, genauer gesagt als Praktikantin bei Starkult Promotion in Düsseldorf.
Wir besetzen bewohnen ein kleines Büro in Düsseldorf-Bilk, zu dem ich einen Anreiseweg von einer knappen Stunde habe. Warum ich es mir antue, jeden Tag 65 Kilometer zu hin und zurück zu fahren? Weil die Jungs, mit denen ich dort arbeite, echt nett sind und mir das Arbeitsklima gefällt. Eigentlich übertreibe ich hier ein wenig, ich fahre nicht jeden Tag hin und zurück. Desöfteren nächtige ich bei Nicy in Düsseldorf oder Maike in Langenfeld, da alles andere in Anbetracht der aktuellen Spritpreise garnicht möglich wäre.
Im Prinzip sind es immer die gleichen Aufgaben, Praktikantenarbeit eben, aber hin und wieder hab ich doch die Möglichkeit, mich kreativ etwas auszutoben. Zu dem alltäglichen Kram gehören Einkaufen, Promo-CDs verpacken und verschicken, Print- und Onlinemedien auswerten und die Website zu aktualisieren. Zu den außergewöhnlichen CD-Rezensionen schreiben und Interviewfragen ausdenken. Also alles überschaubar und absolut unspektakulär, eigentlich. Zumal ich im Moment noch unter Welpenschutz stehe. Wenn irgendwas schief geht, kriegt der andere Praktikant, der schon seit Dezember da ist, einen auf den Deckel. Das wird aber auch nur noch bis Februar so sein, dann darf ich meine Suppen selber auslöffeln.
Wer mal einen Blick auf die Seite wirft, wird sehen, dass wir zum Teil doch ganz nette Künstler promoten (wer dazu keine Lust hat: u.A. Bad Religion, Social Distortion, Alkaline Trio, Dropkick Murphys, August Burns Red, Puddle of Mudd, Weezer, New Found Glory, Set Your Goals, City and Colour und den großen Johnny Cash sowie Tom Waits). Dementsprechend komme ich in den Genuss, deren Alben und Singles Wochen vor Veröffentlichung zu hören. Ab und an bekomme ich auch mal eine CD und die Chance, mich bei anstehenden Gigs auf die Gästeliste setzen zu lassen. Also zusammengefasst: ich hab das nächste halbe Jahr nen recht coolen Job, für den ich zu wenig Geld bekomme, ständig hin- und herfahre und täglich von 10 Uhr bis 18:30 Uhr im Büro sitze, wodurch ich praktisch keine Freizeit habe. Nunja, ist ja nur ein halbes Jahr und ich habe ein wenig das Gefühl, dass sich das irgendwie für die Zukunft auszahlt.
Desweiteren hab ich mich im McFit angemeldet. Jaja, lacht ruhig, aber ich hab es mir zum Ziel gesetzt, bis zum Sommer mindestens zehn Kilo abzunehmen. Außerdem ist es erstaunlich entspannend, nach einem langen Tag im Büro abends noch ein, zwei Stündchen rumzusporteln. Vielleicht klappts ja, ich drück mir die Daumen.
Sonst noch was? Ähm, meine Mama geht mir im Moment auf die Eierstöcke. Und meine liebste Bartagame Schnitzel macht immernoch Winterschlaf. Vorraussichtlich wohl bis Anfang März. Achja und, ich bin voll pleite und freu mich auf mein erstes Gehalt von sage und schreibe 200 Euro. Wuhu.



























